Wildkräuter reich an Bitterstoffen!

Wildkräuter, reich an Bitterstoffen! Doch was ist das eigentlich und warum sind diese Bitterstoffe so förderlich für unsere Gesundheit?

 

Fast alle Bundesbürger haben einen Mangel an Bitterstoffen. Denn im Laufe der Zeit wurden sie zugunsten eines milderen und angenehmeren Geschmacks immer mehr weg gezüchtet – bis die Bitterstoffe größtenteils aus unserer Nahrung verschwanden. So stehen heutzutage fast nur noch süße, saure und salzige Nahrungsmittel auf unserem Speiseplan.
Doch nicht ohne Grund heißt es im Volksmund auch: «Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund.»
Zu den sekundären Wirkstoffklassen, die in Wildkräutern enthalten sind gehören unter anderem die Bitterstoffe. Sie sind es die unsere Verdauung und Stoffwechsel fördern, denn sie verstärken die Produktion von Speichel und von Magensaft, regen Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase an.
Immer wieder werde ich bei meinen Spaziergängen gefragt was sind denn Bitterstoffe?
Laut Wikipedia werden als Bitterstoffe alle chemischen Verbindungen bezeichnet, die einen bitteren Geschmack aufweisen. Bitterstoffe sind keine chemisch einheitliche Gruppe, sondern zeichnen sich nur dadurch aus, dass sie bitter schmecken. …
Die bitteren Bestandteile der Pflanzen sind keine Nährstoffe. Man bezeichnet sie als sekundäre Pflanzenstoffe, darin bilden die Bitterstoffe eine eigene Wirkstoffklasse.

Gerade im Frühling halten Wildkräuter diesen und weiter sekundäre Wirkstoffe reichlich, für uns bereit und sprießen uns voller Vitalität entgegen. Allerdings werden sie meistens noch als Unkraut verkannt! So spricht vieles dafür das statt auf den Kompost, sie in Küche und Kochtopf wandern sollten! Ob in Kräuterbutter oder Quark, im Salat, als Gemüse, Tee oder in der Suppe – sie übernehmen den Frühjahrsputz in unserem Körper!
Sinn einer Frühjahrs-Kur ist es, Schlacken, die sich im Laufe des Winters eventuell durch Bewegungsmangel und vitaminarmer Ernährung im Körper angesammelt haben, loszuwerden. Schlacken, ist ein laienhafter Begriff für Stoffe, die am Schluss des Stoffwechselprozesses nicht ausgeschieden werden, sondern im Gewebe liegen bleiben und zu den verschiedensten Beschwerden führen können: Müdigkeit, rheumatische Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Bewegungsschmerz, Kälteempfindlichkeit, verhärtete Muskulatur, schlechtes Hautbild. Für das Ausscheiden dieser Schlacken sind Niere, Leber, Galle und Darm zuständig.
Deswegen Pflücken und sammeln Sie bei einem „Spaziergang der Freude“ Wildkräuter mit mir denn es ist eine sehr schöne und besinnliche Beschäftigung und zugleich Balsam für Ihre Seele.